Zitat aus
Erfahrungen mit Superblock, Porenbeton/Q-Con??? :
"
...Lüftungsmanagement im Haus zu betreiben (Fenster/Türen nebst Moskitoschutz öffnen/schließen + Vorhänge/Jalousien/Rollos/Rollläden bedienen..."
"
Schlusspunkt bilden dann die Elemente Fenster und Türen. Es bringt nichts, hier Großflächenglasflügel und -türen zu haben, weil man mehr Tageslicht in den Zimmern braucht, wenn dieses durch Dachüberstände etc. Helligkeitsverlust produzieren- wenn diese nicht annähernd der Wand-/Decken-Dachstruktur standhalten können (aber wenige und kleine Fenster-/Türenformen sind damit eingeschlossen, zumal wenn sie der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind). Einfachverglasung ist da einfach kontraproduktiv, weil die Kälte dann einfach „durchmarschiert“ →Anmerk.: bei Aircon (insbesondere schalltechnisch das Gleiche)."

- 94837c1786.jpg (226.48 KiB) 15990 mal betrachtet
Hier ein Fall -nicht ganz untypisch, zumindest im Dorf-, wo viele Fenster vorhanden sind.
Aber, die fast durchgängig durch licht- und sonnenstrahlenundurchlässige Vorhänge zugezogen sind.
Da wird sich nicht die Mühe gemacht, je nach Sonnenstand, was zu bewegen.
Wo befinden sich Vorhänge? Von? Von innen. Klar. Heißt aber auch: Die Hitzestrahlung geht durch die Scheibe hindurch, wird zwar am Stoffvorhang gebremst -halt nicht ganz, weil der Stoff auch Hitze weiterleitet-, aber die Hitze ist schon mal im Raum, und kann sich dort Wege suchen, um sich auszubreiten.
Nun ist es zusätzlich noch dunkel im Raum. Da stellt sich die Frage, wozu eigentlich das Glasfenster?
Einen dunklen Raum könnte man auch mit mehr Wand-/Mauerfläche erreichen. Das würde zumal die Hitze mehr draußen lassen, bzw. die Kälte -bei Aircon- besser halten.
Nun, regendicht sind die -in diesem Fall Schiebesystem (nicht sehr lüftungsoptimal)- Fenster auch nicht. Hätten es da insgesamt betrachtet die alten guten Holzfenster nicht auch getan?
Funktion und Zweck von dieser Anlage und Einsatz von Fenstern entspricht nicht dem Nutzen und Wert, der damit erfüllt werden soll.
Der angedachte Lösungsansatz, Fenster von innen vor Sonneneinstrahlung zu schützen, ist ja so gesehen nicht ganz verkehrt. Aber nur, wenn es temporär ist, und nicht als permanente Dauerlösung und somit verbleibenden Dauerzustand angelegt ist.
Unmittelbare Naturbeschattung für dieses Haus ist -selbst in diesem kleinen Dorf- nicht möglich -auch nicht nachträglich-, dazu gibt es das Grundstück und die umliegende Infrastruktur nicht her.
Und es wird auf lange Sicht hier -in Thailand- so bleiben: Mehr heiße und sonnige Tage im Jahr, als kühle und bewölkte Tage. Wobei es auch nach beiden Seiten hin zu Wetterextremen kommen kann, was nicht zu hoffen ist.
Beispiel hier: kanadischen Rekord von 49,6 Grad (natürlich nicht Sonnentemperatur)
Und was Hitze mit der Gesundheit macht, einfach
hier nur mal die ersten Sätze anhören; und ganz genau hinhören.
Alles Gute und Gesundheit von Uwe
